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Clubmannschaft AGC Rückblick 2014



Der Rückblick 2014


Das Wechselbad der Gefühle

 
Diese Saison durften wir in der Regionalliga der DGL starten, bedingt durch einen großartigen Aufstieg aus der Oberliga. Wir hatten hohe Ziele, natürlich mit dem Bewusstsein, dass wir in dieser Liga nicht zu den Favoriten gehörten. In unserer Gruppe spielten neben dem Golf- und Landclub Köln Refrath, der Krefelder Golfclub, der Golf- und Landclub Schmitzhof und der Golfpark Meerbusch.
Wir sahen uns durch studentische Neuzugänge gut verstärkt und machten uns an die Trainingsarbeit, um die Klasse in der Regionalliga zu verteidigen. Neben der DGL spielten wir dieses Jahr auch in der dritten Liga im „Willy Schniewind-Mannschaftpreis“. Auch hier mit hohen Erwartungen an uns selbst und dem Ziel: den direkten Aufstieg in die Zweite Liga.

Aufstiegsmannschaft Schniewind


 
Das Turnierjahr begann mit einem gemeinsamen Trainingslager in Knokke, Belgien. Das Trainingslager sollte die Mannschaft näher zusammenbringen, das Gemeinschaftsgefühl stärken und natürlich die letzten Feinheiten im Schwung herausarbeiten. Den Bericht zum Trainingslager hat unser Mannschaftskollege Felix Krauskopf in seinem Artikel vom 17.03. abgefasst. (siehe Hompage)
 
Gestärkt und mit vollem Eifer läuteten wir die Saison ein. Am ersten Spieltag waren wir Gastgeber in Aachen. Hier wurde uns zum ersten Mal bewusst, wie schwer ein Verbleib in dieser Liga würde. Den Spieltag beendeten wir als Dritter in der Gesamtwertung. Enttäuscht und nicht unseren Erwartungen entsprechend. Dennoch blickten wir dem zweiten Spieltag mit Freude entgegen. Doch vorher wollten wir in Much im „Willy Schniewind-Mannschaftspreis“ den Aufstieg schaffen. Mit exzellenter Leistung und mit ein wenig Fortune konnten wir hier unser gestecktes Ziel den direkten Wiederaufstieg schaffen. Das Ganze gelang in einem packenden Finale gegen den Gastgeber, GC Much, in einem packenden Suddendeath am ersten Extraloch. Die Zusammenfassung von unserem Mannschaftkollegen Felix Krauskopf ist auch hier sehr lesenswert.
 
Mit dem erfolgreichen Aufstieg aus dem Mannschaftspreis in der Tasche, fuhren wir gemeinsam nach Refrath zum zweiten Spieltag der DGL. Der Golf- und Landclub Refrath ist einer der schönsten Plätze in NRW. Beim Vorspielen merkten wir, dass dies keine einfache Aufgabe würde. Enge Fairways und kleine, vor allem trickreiche Grüns machten dem einen oder anderen in der Proberunde schon klar, dass man hier richtig stark spielen muss, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Der vierte Tagesplatz spiegelte unsere Erkenntnisse wieder. Der dritte Spieltag in Krefeld holte uns dann endgültig zurück auf den Boden der Tatsachen. Mit einem fünften Platz in der Tageswertung wurden wir nach hinten durchgereicht. Plötzlich standen wir auf einem Abstiegsplatz, genau diese Situation wollten wir noch vor Beginn der DGL vermeiden. Das Betreuerteam um Sönke Morgenstern analysierte die drei Spieltage. Es wurde schnell klar, dass wir nicht hundertprozentig in Form waren. Wir wussten, dass wir diese Lücke an den nächsten zwei Spieltagen schließen mussten, um doch noch irgendwie unseren Traum wahrzumachen,  die Klasse zu halten. Das Betreuerteam führte Zwiegespräche mit den einzelnen Mannschaftsspielern und Wim bot noch mehr Trainingsmöglichkeiten. Und, wie erhofft, kam endlich der lang ersehnte Erfolg. Wir wurden am vorletzten Spieltag in Schmitzhof sensationell Erster in der Tageswertung. Zugegebenermaßen hatte Petrus mit einem apokalyptischen Unwetter und den darauffolgenden Abbruch nach den Einzeln seinen Anteil an dem Ergebnis. Ein Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt. Wir kämpften uns auf den dritten Platz vor. Vorher hatten wir 2 Punkte Rückstand auf den dritten Platz und auf einmal hatten wir sogar 2 Punkte Vorsprung auf Krefeld, den zwischen zeitlich Tabellenvierten. Mit gutem Gefühl fuhren wir zum letzten und alles entscheidenden Spieltag nach Meerbusch. Wir wussten, dass Krefeld mit allen Mitteln nun versuchen würde, uns doch noch den dritten Platz streitigzumachen. Krefeld, muss man lobend zugestehen, holte sich in Meerbusch den Tagessieg mit einem beeindruckenden Ergebnis von +8 bei 10 gewerteten Ergebnissen aus Vierern und Einzeln. Die von uns gut erspielten  Scores (+24 = Jahresbestleistung)  reichten aber leider nicht, die Liga zu halten. Am Ende stand fest, dass der Favorit Refrath in die Zweite Liga aufsteigt. Traurige Gewissheit: Meerbusch und wir kehren in die Oberliga zurück. Die Enttäuschung war sehr groß und jedem Spieler anzumerken.
Zurückblickend lässt sich ein versöhnliches Fazit ziehen. Streng genommen gibt es kaum Gründe, um enttäuscht zu sein. Gerade als die Lage kaum noch zu retten und wir auf dem Abstiegsplatz standen,  rauften sich alle zusammen und unterstützten sich gegenseitig. Wir schafften das fast Unmögliche: den Tagessieg in Schmitzhof gegen schier unbesiegbare Refrather. Wir wuchsen zu einer echten Mannschaft zusammen, wo jeder Charakter, so unterschiedlich wir nun mal alle sind, ein unverzichtbarer Teil des Teams wurde. Jede Niederlage brachte uns noch näherzusammen. Auch die Spieler, die Caddie machten, waren unverzichtbare Ratgeber.
 
Alles in Allem war über die gesamten Spieltage eine sehr gute Stimmung in der Mannschaft. Ob gemeinsame Proberunden oder gemeinsame Abendessen vor den jeweiligen Spieltagen, an guter Laune oder Spaß hat es nicht gefehlt. Auch lange Anreisen wurden uns erspart. Räumlich nahe Hotels an den Spielorten ließen uns ausgeruht zum ersten Abschlag erscheinen. Sönke und Oliver Rychter fanden immer motivierende Worte vor jedem Spieltag, um noch mal die letzte Kraftreserve zu mobilisieren. Dirk zog als Organisator und Kommunikator die Fäden im Hintergrund. Wim trainierte intensiv mit der Mannschaft. Für eine optimale Rundenverpflegung war dank Linus Wiederholt an jedem Spieltag gesorgt. Ein lachendes und ein weinendes Auge blicken somit  auf die Saison 2014 zurück.
 
Mit einem Aufstieg im Bag und einem Abstieg (im Locker) freuen wir uns auf die kommende Saison.  Wir gemeinsam werden das schaffen. Als Mannschaft. Ein Team. Wir hier in Aachen.
 
Mit freundlich Grüßen

Thomas Fischer und Sönke Morgenstern

Tagessieger Schmitzhof

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